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Tagung zur Agro-Gentechnologie in Stuttgart
November 2014

 

Gentechnikfreie Landwirtschaft sichern!
Stuttgarter Erklärung
Vor dreieinhalb Jahren hat die grün-rote Landesregierung im Koalitionsvertrag erklärt, dass „Baden - Württemberg völlig gentechnikfrei bleiben muss“. Seither hat sie einges getan, um diesem Ziel näher zu kommen: z.B. ist auf den landeseigenen Flächen der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen ausgeschlossen. Das große Einfallstor sind nach wie vor die eingesetzten Import - Futtermittel. Auf der Tagung des Aktionsbündnisses im November wurde die "Stuttgarter Erklärung" verabschiedet. weiter


 

Agro-Gentechnik:
Aktuelle Forschung und Patente auf Leben

Vortrag von Dr. Christoph Then
Ein grundsätzliches Problem der Gentechnik ist es, dass isolierte
DNA mit in die Zellen eingebracht wird, die ihrer natürlichen
Regulation und ihres Funktionszusammenhanges beraubt ist
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Gründung einer gentechnikfreien Region/
eines gentechnikfreien Landkreises

Vortrag von Gottfried May-Stürmer
Agrarreferent BUND-Landesverband Baden-Württemberg
Inzwischen gibt es 34 gentechnikfreie Regionen und Initiativen mit 5330 beteiligten Landwirten, welche 158 514 ha landwirtschaftliche Fläche bearbeiten. Außerdem gibt es 65 gentechnikfreie Kommunen mit Gemeinderats- oder /Kreistagsbeschluss, 14 Stadt- und Landkreise.
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Agro-Gentechnik in Deutschland
und der Europäischen Union

Vortrag von Heike Moldenhauer
Leiterin Gentechnik- und TTIP-Politik, Beirätin im VLOG e.V.
Seit 2012 gibt es in Deutschland keinen Anbau von gentechnisch verändertem Saatgut, seit 2013 keine Freisetzungsversuche mehr.
Für "Mon 810", einer gentechnisch veränderten Maissorte besteht ein Anbauverbot in Deutschland seit 2009, für "Amflora", einer gentechnisch veränderten Stärke-Kartoffelsorte, wurde 2013 vom Europäischen Gerichtshof die Anbauzulassung für ungültig erklärt. weiter


 

Marktchancen GVO-freier Lebens- und
Futtermittel: Strategien und Ziele im Einzelhandel

Vortrag von Dr. Ludger Breloh
Dargestellt wird, wie Nachhaltigkeit bei der REWE Group gehandhabt wird, insbesondere die Perspektiven der GVO-freien Fütterung im Geflügel-, Milch- und Schweinemarkt. Versucht wird eine aktive und nachhaltige Sortimentsgestaltung und Förderung des Konsums nachhaltiger Produkte. Dabei wird Wert auf gvo-freies Soja in der Fütterung gelegt. weiter


 

Marktbedeutung von "Ohne Gentechnik"
Vortrag von Alexander Hissting
vom Verband Lebensmittel ohne Gentechnik e.V. (VLOG), dem 222 Mitglieder angehören aus Industrie, Handel und Nicht-Regierungsorganisationen, die das „Ohne GenTechnik“ Siegel 2008 ins Leben gerufen haben. Nach der EU Kennzeichnungsvorschrift für gentechnisch veränderte Lebens-und Futtermittel (2004) müssen tierische Produkte von Tieren, die mit GVO-Futter gefüttert wurden, nicht gekennzeichnet werden.
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Strategien und Ziele in der Futtermittelbranche
Vortrag von Franz Utz
vom Raiffeisenkraftfutterwerk Kehl
Der Verbraucher legen Wert auf Gentechnikfreie Produkte und regionale, rückverfolgbare Erzeugnisse. Der Handel (Edeka, Rewe) folgt diesem Trend. Produktqualität: "Gesunder Genuss aus Ihrer Region“. Als gentechnikfrei gilt alles mit einem Anteil von unter 0,9 % GVO. Raiffeisen bietet gvo-freie Futtermittel an.
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